Offene Stellen Team(s) Germany

Die Sportkommission Roller Derby sucht Unterstützung für die beiden Nationalteams:

Bis zum 23.06.2019 könnt ihr euch bewerben als Manager*in oder Trainer*in für eines der beiden Nationalteams. Wie laden alle bisherigen Inhaber*innen herzlich dazu ein, sich wieder zu bewerben!

Weitere Infos findet ihr hier.

RDWC Manchester – Tag 3

Der dritte Tag versprach eine spannende Begegnung gegen Belgien – in der Vergangenheit sind die beiden Teams sich bereits mehrfach begegnet, mit sehr unterschiedlichen Spielausgängen. Da die belgische Nationalmannschaft deutliche Wechsel gegenüber der letzten Aufstellung zu verzeichnen hatte, war alles offen.

Wieder eröffnete Jane van Pain als Jammerin für Team Germany die Partie, allerdings  mit Lead und den ersten 4 Punkten des Spiels zugunsten der belgischen Gegnerinnen. Es folgten mehrere Jams in denen die deutschen Blocker*innen wieder zeigen konnten, dass sie sich hervorragend aufeinander eingespielt hatten: 6 Jams in Folge Lead für die deutschen Jammer*innen und kein einziger Punkt für Belgien, einschließlich eines Powerjams zu Gunsten der Deutschen, den Jane van Pain in 24 Punkte umsetzen konnte! In der ersten Halbzeit zeigten sich die deutschen Spieler*innen weiterhin leicht überlegen, die Gener*innen wurden mehrfach zum Starpass gezwungen und Hipshot war die einzige, die nennenswert punkten konnte. Die erste Halbzeit endete nach kurzen und sehr langsamen Jams mit 134:64.

In der zweiten Halbzeit wurde die Defensive der Belgier*innen deutlich stärker, unsere Jammer*innen konnten insgesamt nur noch 84 Punkte sammeln, gegenüber den 75 Punkten der Belgier*innen. Sowohl in Bezug auf Lead-Status als auch gemessen an Fouls war die zweite Halbzeit deutlich ausgeglichener und knapper, doch den Gegner*innen war es nicht mehr möglich, den Rückstand der ersten Halbzeit auszugleichen und die Begegnung endete mit 218:139 zu Gunsten der Deutschen. Damit war Team Germany in die Top 16 gekommen und es stand eine weitere Begegnung für den Folgetag fest: gegen Team Irland.

Es spielten:

  • 030 Jane van Pain
  • 1 Public Enemy
  • 101 Ostblocker
  • 114 Fridi Mercury
  • 127 Evilaurious
  • 17 Demona
  • 180 ZOFF
  • 234 Knock’n’Rose
  • 25 Mia Missile
  • 312 Frightengail
  • 40 RIP
  • 42 Lizzy Slaughter
  • 503 Flamara
  • 52 Bee A. Baracus
  • 76 Trash Tourette
Jammer*in Pkt HZ 1 Pkt HZ 2 Pkt ges Lead/Jams Penalties
030 39 0 39 2/7 1
180 4 0 4 0/4 1
234 34 20 54 6/9 1
25 33 45 78 13/14 1
312 24 19 43 6/11 1

Link zur Videoaufzeichnung (YouTube.com)

RDWC Manchester – Tag 2

Nach den Vorrundenspielen am Donnerstag stehen für Freitag und Samstag die Qualifikationsspiele an. In Abhängigkeit der erspielten Punktedifferenzen wurden die Teams den neuen Gegnern zugeteilt. In der Freitagsbegegnung trafen Team Germany auf Team Czech. Die Zielsetzung war klar: Neben dem Sieg auch eine möglichst hohe Punktdifferenz zu erreichen.

Wieder eröffnete Jane van Pain die Partie, musste aber nach einem schnellen Initial Pass der gegnerischen Jammerin den Jam frühzeitig abbrechen und konnte so nur einen Punkt erzielen. Obwohl Lead im folgenden Jam an die Tschechinnen ging, da Mia Missile auf die Strafbank musste, konnten die deutschen Spieler*innen eine knallharte Defensive fahren und Mia konnte den Jam mit 10:4 zugunsten Team Germany entscheiden. Es folgte ein 0:0 Jam nach einem gut getimten Call Off durch Effi Biest, bevor ZOFF den vierten Jam knapp gewinnen konnte, obwohl Lead bei den Gegner*innen lag. Nach den ersten sehr ausgeglichenen Spielminuten und einem Punktestand von 10:8 für Team Germany, wurde die Defensive der deutschen Spieler*innen absolut gnadenlos: In den nun folgenden 13 Jams der ersten Halbzeit gelang es den Gegner*innen nur einmal Lead zu bekommen. Jane van Pain eröffnete mit einem 29:0 Jam, der die deutschen Spieler*innen in 34:0 Führung brachte. Trotz weiteren vor Fouls durch die deutschen Jammer*innen konnten alle Powerjams entweder zu einem positiven Jam Ergebnis oder sogar zu null verteidigt werden. Die deutschen Jammer*innen konnten jeweils mehrere Scoring Passes pro Jam fahren, weitere Highlights der ersten Halbzeit waren ein weiterer 32 Punkte Jam durch Jane van Pain, 40 Punkte (!) durch Mia Missile, sowie ein 31 Punkte Jam von Frightengail zum Ende der ersten Halbzeit. Nach einem Halbzeitstand von 254 zu 61 führte Mia Missile die Jammer mit 90 erzielten Punkten an.

Auch die zweite Halbzeit wurde von Jane van Pain eröffnet, mit Powerjams für beide Teams wurde es nochmal spannend, doch ging auch dieser mit 15:8 aufs Konto von Team Germany. Nach einer schlechten ersten Halbzeit mit zwei Jammerpenalties in zwei Jams, konnte auch ZOFF nochmal all ihr Können unter Beweis stellen, wie im Vortagesspiel gegen Team Schottland.  In der zweiten Halbzeit wurden die Jams lange ausgespielt, und die Blocker*innen ließen den Tschechinnen keinerlei Raum zu handeln. Mit perfekten 100% Lead und nur 6 aus 17 Jams, in denen die Tschechinnen punkten konnten, eröffneten die deutschen Spieler*innen den Nachmittag der hohen Punktdifferenzen. Die Tschech*innen wurden deutlich unruhig, 10 weitere Powerjams in der zweiten Halbzeit konnten nicht gegen die deutschen Jammer*innen verteidigt werden. In den letzten beiden Jams konnten Jane van Pain und Frightengail jeweils nochmal 35:0 Jams einfahren und das Spiel endete mit 610:99 Punkten.

Am Samstag treffen die deutschen Spieler*innen auf altbekannte Gegner*innen: Team Belgien.

Es spielten:

  • 030 Jane van Pain
  • 101 Ostblocker
  • 11 Heidi Bumm!
  • 114 Fridi Mercury
  • 127 Evilaurious (C)
  • 17 Demona
  • 180 ZOFF
  • 1896 Effi Biest
  • 25 Mia Missile
  • 312 Frightengail
  • 40 RIP
  • 42 Lizzy Slaughter
  • 503 Flamara
  • 52 Bee A. Baracus
  • 76 Trash Tourette
Jammer*in Pkt HZ 1 Pkt HZ 2 Pkt ges. Lead/Jams Penalties
030 66 85 151 8/8 2
180 7 38 45 3/4 2
1896 46 26 72 4/5 1
25 90 108 198 7/8 2
312 45 99 144 6/6 0

Fotos: RDD/Olivier Vax Photographies

RDWC Manchester – Tag 1

Der erste Tag der Weltmeisterschaft im Roller Derby bestand aus 30 minütigen Vorrundenspielen, in denen die Damen gegen Finnland und Schottland antraten. Im Folgenden ein kurzer Überblick über die beiden Partien, die bestritten wurden.

Finnland – Deutschland (Endstand 131:53)

Im Vorfeld des Turniers wurde Finnland als schwieriger Gegner eingeschätzt. Dies bewahrheitete sich bereits in den ersten Spielminuten. Nachdem die Finninen zu Beginn des Spieles bereits mit 29:0 in Führung gehen konnten, war es Jane van Pain als erster deutscher Jammerin möglich, sich gegen die bisher überlegene Defensive durchzusetzen. Für einige nachfolgende Jams konnten die deutschen Spieler*innen das Spiel wieder in die Hand nehmen, bevor die Finninen wiederum das Ruder an sich rissen und gegen die deutschen Spieler*innen punkteten. Gemessen an Lead-Jams und Jammer Penalties war das Spiel sehr ausgeglichen, allerdings war die finnische Defensive eine harte Nuss für unsere Jammer*innen: Die beiden Powerjams zu unseren Gunsten konnten nicht in Punkte umgesetzt werden, während die gegnerische Mannschaft im Gegenzug aus den ihrigen ordentlich Kapital schlagen konnte. Insgesamt gelang es nur in 7 von 19 Jams Punkte zu erspielen. Dass die Blocker*innen aufs Ganze gingen, zeigte sich auch an den Foulouts von Trash Tourette und Ostblocker (wegen der verkürzten Spielzeit bereits nach 4 Fouls statt 7). Nach einem zermürbenden letzten Jam mit 27:0 Punkten ging das erste Spiel des Turniers mit 131:53 verloren.

Es spielten:

  • 030 Jane van Pain
  • 1 Public Enemy
  • 101 Ostblocker
  • 114 Fridi Mercury
  • 127 Evilaurious
  • 17 Demona
  • 1896 Effi Biest
  • 234 Knock’n’Rose
  • 25 Mia Missile
  • 312 Frightengail
  • 40 RIP
  • 42 Lizzy Slaughter
  • 503 Flamara
  • 52 Bee A. Baracus
  • 76 Trash Tourette

 

Deutschland – Schottland (Endstand 95:77)

Nach dem Spiel gegen Finnland war das Ziel der zweiten Partie, am ersten Turniertag einen Sieg einzufahren. Schottland wurde als ernstzunehmender Gegner eingeschätzt, ein Sieg lag aber im Rahmen der Möglichkeiten. Jane van Pain eröffnete das Spiele mit einem 8:0 Jam, der allerdings prompt von den Schottinnen mit einem 20:0 Jam gekontert wurde. Für einige Minuten sah es aus, als würde Team Germany auch in diesem Spiel keinen Fuß auf den Boden bekommen, bis Mia Missile die Lead Strähne der Gegner unterbrechen konnte. Jam für Jam schaffte Team Germany es, sich an die Gegner*innen heranzutasten und den Ausgleich zu erzielen, Die Blocker*innen liefen zu Höchstform auf, hinderten die gegnerischen Jammer*innen erfolgreich am Initial Pass, zwangen mehrfach zum Starpass und hielten die gegnerischen Punkte am Minimum. Einer der Glanzmomente der Partie war die Verteidigung eines Powerjams, als ZOFF auf die Strafbank geschickt wurde. Dank des Defensivspiels konnte der Powerjam trotzdem noch mit 10:5 zugunsten Team Germany verbucht werden. Nach zwei nervenaufreibenden letzten Jams, in denen die Schottinnen nochmal allen Kampfgeist auspackten, siegte die deutsche Mannschaft mit 95:77.

Es spielten:

  • 030 Jane van Pain
  • 1 Public Enemy
  • 101 Ostblocker
  • 11 Heidi Bumm!
  • 114 Fridi Mercury
  • 127 Evilaurious
  • 17 Demona
  • 180 ZOFF
  • 1896 Effi Biest
  • 25 Mia Missile
  • 27 Sugar
  • 42 Lizzy Slaughter
  • 503 Flamara
  • 52 Bee A. Baracus
  • 76 Trash Tourette

Bilder: Olivier Vax Photographies